Eastern Fields Riffe, Central Province-Coral Sea
Eastern Fields ist ein versunkenes Atoll, dass aus über 1200m Tiefe bis kurz unter die Oberfläche reicht. Seerechtlich gehört diese Region zu PNG und kann daher nicht von Australien angefahren werden. Das Atoll erstreckt sich über 100 km2 mit vielen Passagen zwischen dem offenen Meer und der geschützten Lagune. Hart- und Weichkorallen, Nachtschnecken, Haifische, Adlerrochen - obwohl man hier wie nirgends woanders in der wilden Natur etwas vorhersagen kann, man muss vor jedem Tauchgang auf alles gefasst sein. Insbesondere die beliebte Fotografenfrage: Weitwinkel oder Makro? kann nur mit einem entschieden sowohl als auch beantwortet werden. So weit von jeglicher Küste und Zivilisation entfernt ist das Wasser in der Regel klar wie Gin.
Pacific Gas, Central Province-Coral Sea
Dieses ehemalige Gasschiff wurde bewusst als Tauchplatz in den 70er Jahren versenkt. Sie liegt zwischen 15 und 43 m und ist ein wunderschönes Wrack zum Tauchen. Über und über mit Korallen bewachsen ist sie heute Heimat für große Fischschwärme, sehr viele Rotfeuerfische, Kugelfische und vieles mehr. Die Brücke und auch der Maschinenraum kann von erfahrenen Tauchern gefahrlos besucht werden.
Pai II, Central Province-Coral Sea
Ein ehemaliges Fischerboot liegt in einer geschützten Bucht in 10-30m Tiefe. Die geschützte Lage trägt zu noch stärkerem Bewuchs als bei der Pacific Gas bei. Unter den langjährigen "Bewohnern" gibt es einen 3-4m großen Barsch der Taucher gerne begrüßt. Das Riff ganz in der Nähe erlaubt ein sehr schönes Austauchen auf 5m.
End Bommie, Central Province-Coral Sea
Bommie's werden im Pazifik die freistehenden Korallenhügel genannt. "End Bommie" ist am ende Einer wunderschönen Riffkette in eine sehr strömungsexponierten Position. Das Leben hier ist unbeschreiblich. Sehr oft findet man hier den "Rhinopius" (Drachenalgenkopf) und die Pygmy Seepferdchen, Die Riffwände sind voll mit bunten Gorgonien.
Suzies Bommie, Central Province-Coral Sea
"Suzies Bommie" ist auf weißem Sandgrund und streitet mit End Bommie - je nach "Tagesform" um den Preis des schönsten Tauchplatzes.
Lion Island, Central Province-Coral Sea
Hier findet man die unbeschreiblichsten Kreaturen. Wer nicht in die Milne Bay zum "Muck diving" fährt, kann hier den seltenen Meeresbewohnern wie Geisterpfeiffenfisch, Krokodilfisch, Anglerfisch, etc. nachspüren.
China Strait, Milne Bay
Der erste Europäer in der Milne Bay war Kapitain John Moresby. Er gab China Strait den Namen, da er hoffte eine kürzere Route für den Weg von Australien nach China gefunden zu haben. Die Passage ist ca. 2 km breit, 35-50m tief und hat bei Zeiten gewaltige Strömungen. Erfahrene Taucher können hier sehr aufregende Drifttauchgänge mit bis zu 5 Knoten Geschwindigkeit machen. (Kameras bleiben da besser an Bord). Bei solch einer Strömung ist natürlich auch viel Großfisch zu sehen. Am vorbeisausenden Grund der mit Weichkorallen übersät ist, kann man mit flinken Augen auch seltene Perlenmuscheln sehen.
Kathy's Corner, Milne Bay
Kathy's Ecke ist dagegen beruhigend. Es ist ein flacher Riffwandtauchgang mit überwiegend kleine Tieren, wenn man von den Schildkröten und den Seekühen, die hier ab und zu gesichtet werden einmal absieht. Besonders Nacktschnecken und Flachwürmer in allen Farben und Formen können hier beobachtet und fotografiert werden. Insbesondere der "Spanish Dancer" wird hier regelmäßig gesehen. Dies ist ein beliebter Platz für Nachttauchgänge, wenn auch die Krustentiere aktiv werden. Am Sandboden, unterhalb der Riffwand, jagen die Feuerfische die kleinen Kardinalfischchen, die in den Geweihkorallen Schutz suchen.
Manta Cleaning Station, Milne Bay
Erst 1998 ist dieser Platz von der Golden Dawn entdeckt worden. Hier werden regelmäßig (außer bei Vollmond!) 3-6 Meter große Mantarochen beobachtet, die sich beim "Tanz" um einen flachen Korallenbommie die Schmarotzer von der Haut fressen lassen. Bevor Taucher diesen Platz entdeckten, haben die Einheimischen schon seit Jahrzehnten sehr großen Respekt vor diesen Riesen gehabt. Beim betauchen dieses Platzes wird sehr viel Sorgfalt benutzt um die Tiere nicht zu beunruhigen.
Cyclone Reef, Milne Bay
ist eines der spektakulären Riffe, die aus Tufi besucht werden. Ein Korallenatoll, an dem der Tauchgang an einer 100 Meter tiefen Wand startet. Nähert man sich deren Ende, wird die Strömung recht stark und man erreicht einen Endpunkt wo man einfach nur verweilen und die Fische beobachten kann, wie sie in der Strömung "stehen": Haie, Barrakudas, diverse Thunfische und vieles mehr. Auf 5 m Tiefe lässt man sich dann zurück zum Boot treiben.
Veale Reef, Tufi
Dieser Tauchplatz bietet in der Regel überdurchschnittliches klares Wasser, wo Sichtweiten von 50 Metern keine Seltenheit sind. Diese Steilwand ist wunderschön um Haifische, Thunfische, Barrakudas und andere Jäger zu beobachten. Verschiedene Überhänge und Einschnitte in die Riffwand sind ideale Verstecke für alle Arten von Fisch. Im Flachen ist ein Riesenfeld mit Geweih- und Plattenkorallen. Der 5 Minuten Sicherheitsstop wird hier meist bis zum Erreichen der Luftreserve in der Flasche ausgedehnt (bei 28C Wassertemperatur).
Tufi Wharf, Tufi
Direkt dort wo das Tauchboot anlegt gibt es erstaunliches zu entdecken Unterwasser. Im 2. Weltkrieg gingen hier zwei amerikanische Nachschubboote unter. Man sieht heute noch die Deckkanonen. Die eigentlich Attraktion sind aber die kleine Tiere die hier zwischen Wrack und Schrott einen sicheren Lebensraum finden. Insbesondere viele Arten an Nacktschnecken werden hier beobachtet.
25 Bomber, Madang-Manus
Flugzeugwrack - Im Hafen von Madang liegt in 20 Meter Tiefe eine noch vollständig intakte B 25. Das Flugzeugwrack ist von Korallen in allen erdenklichen Farben überwuchert. Im Cockpit kann man die Instrumente des Flugzeugs betrachten, im Flugzeugrumpf sieht man außerdem noch gut erhaltene Munition und Bomben.
Magic Passage, Madang-Manus
Wie der Name schon vermuten lässt, wird dieser Tauchgang jeden Taucher bezaubern. Ein hervorragender Platz für Strömungstauchgänge: man beginnt den Tauchgang beim Wechselder Gezeiten und lässt sich gemeinsam mit Mantas und Schwärmen von Barrakudas, vorbei an Unmengen von Hart- und Weichkorallen und großen Gorgonien, in der Strömung treiben.
Pig Island & Barracuda Point, Madang-Manus
zwei weitere Tauchspots, die die Träume von Fischliebhabern wahr werden lassen. Makrelenschwärme, Tunfische (die großen Dog Tooth Tunas), Wasserschildkröten und natürlich Barrakudas gibt es hier zu bestaunen. Barracuda Point - macht seinem Namen alle Ehre! Fischschwärme mit Hunderten von Barrakudas sind keine Seltenheit.
Planet Rock, Madang-Manus
Ein Unterwasser-Berg (aus 600m Tiefe), wo sich mit Vorliebe Hammerhaie tummeln. Dieser Korallenhügel steigt einsam aus großer Tiefe bis zehn Meter unter die Oberfläche und ist den oft wechselnden Strömungen ausgesetzt. Kein einfacher Tauchgang, dafür kann man aber auch den großen Raubfischen bei der "Arbeit" zu sehen. Hammerhaie werden auf fast jedem Tauchgang hier beobachtet.
Henry Leith, Madang-Manus
Kleiner Frachter überwachsen mit delikaten, farbenprächtigen Weichkorallen und Farnen, Behausung von Feuerfisch- Schwärmen! Ein Paradies für den Unterwasser-Fotografen!
Kimbe Bay, Kimbe New Britain
hat Riffe die aus ca. 600 Meter Tiefe steigen. Hier wurden über 350 verschiedene Korallenarten und 900 verschiedene Fischarten gezählt. Willaumez Penisula auf der einen und das Festland von West New Britain auf der anderen Seite, bilden die Kimbe Bay, deren Größe beeindruckend ist. Innerhalb der Grenzen der Bucht (Kimbe Bay) findet man alles: angefangen bei massiven Korallenriffen, über atollartige Riffe die kleine Inseln umschließen und ältere küstennahe Riffe, die das Wachstum von vielen, unterschiedlichen Warmwasser- Korallen fördern. An allen diesen Riffen ist das Fischleben sehr reichhaltig und bunt. Delphine und Schwertwale (Orca´s) werden oft in der Kimbe Bay gesehen. Sicher kein alltägliches Schauspiel, aber in der Kimbe Bay ist's manchmal möglich, Pottwale zu sehen!
Diese Riffe der Kimbe Bay sind Paradiese für Unterwasserfotographen.
Fathers Reefs, Kimbe New Britain
ist eine Riffkette im offenen Ozean östlich der Kimbe Bay, 20 km entfernt von der Insel Lolobau. Etwas für Großfischliebhaber: Fathers Reefs sind bekannt für " Big fish action" Hammerhaie und Silberspitzen-haie, aber auch für Weichkorallen-Freunde gibt es hier viel zu sehen. An den Fathers Reefs sind Delphinbegegnungen sehr wahrscheinlich! Mit Schnorchelausrüstung wird man vom Schiff gezogen und kann dabei mit den verspielten Delphinen seine wahre Freude haben!
Witu Islands, Kimbe New Britain
sind eine wunderschöne Inselgruppe die viel taucherische Abwechslung bietet. Die Inseln und Riffe sind vulkanischen Ursprungs. Garobe Habour ist ein Vulkankrater unter Wasser. Der Krater ist 300 Meter tief! Die FeBrina fährt auch in den Krater. Im Krater ist eine kleine Insel wo es schöne flache Rifftauchgänge gibt. Es gibt eine reiche Auswahl an Tauchplätzen um Garove Island, Riffwände- und Berge denen es an nichts fehlt. Das Korallenwachstum ist enorm in diesem nährreichen Wasser: Schwarze Koralle, riesige Gorgonien, 'zig verschiedene Arten von Weich- und Hartkorallen. Von den kleinsten tropischen Fischen, über Makrelen, Thunfische bis zu Riffhaien - dies ist eine sehr vielfältige Region.
Grotto, Rabaul
Ein wunderschöner Tauchgang. Man findet hier massive Wände, Höhlen und Überhänge. Die Stelle ist dekoriert mit vielen Weichkorallen und Schwämmen.
The Gardens, Rabaul
Südlich von Watom ist The Gardens, eine Serie von seichten Riffen, die in Strömungen liegen und 1.5.m gigantisch hohe Weichkorallen und Gorgonien-Fächerkorallen, bis zu 2.5m hoch, zur Schau stellen.
Georges Wreck, Rabaul
Weniger als 50 Meter von der Hauptküste entfernt, findet man Georges Wreck. Ein japanisches Kabellegerboot, das dann zu einem Mienensucher ausgebaut wurde. Es liegt aufrecht im Wasser mit dem vorderen Teil in 12m und der hintere Teil in 60m Tiefe. In der Brücke auf 35m findet man eine enorme Vielfalt von Meeresleben. Das Wrack ist gut erhalten und durch und durch mit farbprächtigen Korallen bewachsen ein sensationeller Tauchgang.
Pete´S Bi Plane, Rabaul
Ein japanisches Mitsubishi Flugzeug, das in ca. 30m Tiefe liegt und regelmäßig von einer Muräne und anderen Meerestieren besucht wird.
Der Hump, Rabaul
ist ein Plateau - auf der obersten Spitze eines Unterwasservulkans, welches Teil der vulkanischen Kaldera formt. Schön geformt und bewachsen mit gigantische Gorgonien und von vielen Großfischleben umgeben.
Submarine Base, Rabaul
Steilwandtauchen vom Ufer aus. Dieser Tauchplatz ist einfach ein muss wenn man in Rabaul taucht. Sowohl unter Wasser als auch an Land sehr sehenswert. Im Krieg landeten die Japaner ihre U-Boote hier.
Big Fish Reef , Kavieng-New Ireland
Ein außergewöhnliches Riff in der Nähe von New Hanover Island. Das Riff steigt zu einem Plateau in 12 Meter Tiefe auf (maximale Tiefe ist auf Sandboden bei 50 Metern. Bei reinkommende Flut macht das Riff seinem Namen alle Ehre: Sozusagen Wolken von Barrakudas, Markrelen und Fledermausfischen versperren die Sicht auf die Schwärme kleineren Fische. Auch Adlerrochen werden hier oft zu sehen. Die Sicht ist hier in der Regel sehr gut, 50 Meter plus sind nicht selten.
Der Yang, Kavieng-New Ireland
Ganz in der Nähe des Hafeneingangs von Kavieng liegt der Ex-Fish-Trawler, das Schiffswrack der "Der Yang". Das Wrack ist sehr gut erhalten und sein Position macht es zu einem begehrten Fotomotive. Die Der Yang liegt majestätisch auf Steuerbord. An diese Wrack herrscht buntes Leben. Riesenzackenbarsche wohnen hier, ein Schwarm Barrakudas schwebt über dem Wrack und Adlerrochen schwimmen of vorbei.
Echuca Patch, Kavieng-New Ireland
ist ein wurstförmiges Riff, an dem die der Yang liegt. Das Rifftop reicht nur bis auf 15 Meter unter die Wasseroberfläche. Das Riff ist allmählich abfallend, bis in eine Tiefe von 50 Metern, wo man weißen Sandboden sieht.. Fantastische Hartkorallen kann man hier sehen, Schnapper-Schwärme und einiges mehr. Ein schöner Tauchgang, man taucht meistens beides, das Riff und das Wrack. Mindestens 2 Tauchgänge sollte man hier machen, um nichts sehenswertes zu verpassen. Im Schnitt hat man 40 Meter Sicht.
Planet Channel, Kavieng-New Ireland
heißt einer der fantastischen Kanäle, durch die man Drift Dives macht, wenn die Flut kommt. Ab geht es mit der Strömung durch den ca. 3 km langen Kanal, vorbei an riesigen Schwämmen und Gorgonien, die an den Wänden wachsen. Adlerrochen, Mantas, Silberspitzenhaie und graue Riffhaie, um nur zwei der vielen Haiarten zu nennen. Schwärme von Barrakudas, Makrelen und Thunfischen kann man auf diesen Tauchgängen begegnen.
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